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Von der Business-Idee zum ersten Entwurf mit dem Businessplan Canvans der EPFL

Von der Business-Idee zum ersten Entwurf mit dem Businessplan Canvans der EPFL.

„Muuuhhh“ könnte eine gute Idee sein, doch nur die Kuh kennt sie – Mason Cooley

Der Mensch ist ein kreatives Wesen. Jeden Tag werden hunderte, tausende bahnbrechende Ideen in den Köpfen der Menschen kreiert. Doch nur die wenigsten werden umgesetzt.

Weshalb? Die Gründe sind wohl so vielfältig wie die Menschen, die die Ideen kreieren. Ich für mich persönlich kann nur meine eigenen Probleme nennen. Einer der Hauptgründe ist wohl die Schwierigkeit, meine Gedanken zu ordnen und sie auf Papier zu bringen. Die Auswahl an Businessplan Templates, Musterplänen und Erstellungshilfen hat zur Folge, dass ich jetzt einen guten A4 Ordern mit Businessplan Blättern füllen kann. Ich benötige sozusagen eine Hilfe für meine Hilfe. Einen Plan für meine Pläne.

Kürzlich entdeckte ich – dank dem Hinweis eines Kollegen – das Businessplan Canvas, eine an der EPFL entwickelte Businessplan-Ideen-Sammlungsbox. Das Canvas ermöglicht eine strukturierte, teambasierte und einfache Herangehensweise um die erste Businessidee niederzuschreiben. In wenigen Worten. Kurz. Verständlich. Anpassbar.

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Das Canvas ist kein Tool für Vielschreiber oder Wortjonglierer, sondern ein einfaches Bild mit Post-It Zetteln. Ein Hilfsmittel, einer guten Idee einen Plan, eine Struktur und ein Ziel zu geben.  Schnell, unkompliziert und kostenlos.

Aufgeteilt ist das Businessplan Canvas in 9 Sektionen:

  • Schlüsselpartner (Key Partners)
  • Aktivität (Key Activies)
  • Wert-Angebot (Value Proposition)
  • Kundenbeziehung (Customer Relationship)
  • Kundensegment (Customer Segment)
  • Kostenstruktur (Cost Structure)
  • Einnahmen (Revenue Streams)

Der zukünftige Startup CEO wird gezwungen, sich mit den wichtigsten Elementen in seiner Idee auseinander zu setzten. Die Basis des Canvas bilden ganz klar die monetären Strukturen einer Firma. Wie macht man Geld? Was sind die Kosten? Auswüchse wie zu Facebooks infantilen Jahren sollen vermieden werden.

Seit der ersten Publikation von Osterwalder im Jahre 2004 wurden einige Tools für das Business Model Canvas entwickelt. (Hier der Link zur Doktorarbeit von Alexander Osterwalder). Wobei ein grosses A3 Blatt mit Post-Its noch immer die beste Lösung ist:

Sehr aufschlussreich ist zudem der Google Talk von Alexander selbst, mit einigen Erklärungen und Fallbespielen. Sicherlich ein “Must Watch” Video bevor man sich an die Materie heranwagt.

 

 

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